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Rechtliches · AGB · B2B

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das Vertragsverhältnis zwischen Loomup und unseren Auftraggebern. Sie gelten für alle Leistungen, soweit nicht im Einzelvertrag abweichend vereinbart.

Hinweis

Diese Seite ist ein sorgfältig erstelltes Template nach geltendem deutschen Recht (§5 DDG, §18 MStV, DSGVO, TTDSG, BDSG). Vor dem Live-Gang empfehlen wir eine anwaltliche Prüfung, da Rechtsänderungen schnell wirksam werden können. Felder mit [PLATZHALTER] müssen mit Ihren Unternehmensdaten ersetzt werden.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Loomup [PLATZHALTER: Rechtsform], [PLATZHALTER: Anschrift] (nachfolgend „Auftragnehmer”) und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber").

(2) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichem Sondervermögen im Sinne von § 310 Abs. 1 BGB.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet.

(2) Der Vertrag kommt zustande durch Unterzeichnung eines schriftlichen Angebots oder durch schriftliche bzw. textförmliche (E-Mail) Auftragsbestätigung des Auftraggebers.

(3) Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen oder textförmlichen Bestätigung.

§ 3 Leistungsumfang

(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Einzelvertrag bzw. Angebot. Die Leistungen umfassen typischerweise Beratung, Konzeption, Umsetzung und laufende Betreuung in den Bereichen SEO, GEO (Generative Engine Optimization), lokale Sichtbarkeit, Content-Erstellung, Webdesign, Social Media und Marketing-Automatisierung.

(2) Der Auftragnehmer schuldet die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Leistung. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg (z. B. ein konkretes Suchmaschinen-Ranking, eine konkrete Conversion-Steigerung) wird nicht geschuldet, da dieser von einer Vielzahl externer Faktoren (Algorithmus-Updates, Wettbewerbsverhalten, Markt-Bedingungen) abhängt.

(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Leistungserbringung Dritte (Subunternehmer, freie Mitarbeitende) einzusetzen.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.

(2) Hierzu zählen insbesondere:

  • Lesender Zugriff auf Google Search Console, Google Analytics und ggf. weitere Tools (Ahrefs, Semrush, Microsoft Clarity)
  • Administrativer Zugriff auf das Google Unternehmensprofil sofern lokale Sichtbarkeit beauftragt
  • Schreibender Zugriff auf das CMS sofern Onpage-Optimierung beauftragt
  • Logo, Brand-Guidelines, Bildmaterial und Texte für Content-Leistungen
  • Zeitnahe Freigabe von Entwürfen, Briefings und Reports

(3) Verzögerungen, die durch fehlende oder verspätete Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils vereinbarten Einzelvertrag. Sofern nicht abweichend vereinbart, erfolgt die Abrechnung monatlich.

(2) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer.

(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt ohne Abzug zur Zahlung fällig.

(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe gemäß § 288 BGB zu berechnen sowie laufende Leistungen bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen.

§ 6 Leistungszeit und Verzug

(1) Vereinbarte Liefer- und Leistungstermine sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als solche bestätigt wurden.

(2) Der Auftragnehmer haftet nicht für Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt, Algorithmen-Änderungen Dritter, technischer Störungen bei Plattform-Anbietern oder verzögerter Mitwirkung des Auftraggebers.

§ 7 Gewährleistung

(1) Der Auftragnehmer leistet Gewähr für die vertragsgemäße Erbringung der Leistung nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik und nach dem jeweiligen Stand der Branche.

(2) Etwaige Mängel sind dem Auftragnehmer unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntwerden, schriftlich oder textförmlich anzuzeigen.

(3) Bei berechtigten Mängelrügen ist der Auftragnehmer zur Nacherfüllung berechtigt und verpflichtet.

§ 8 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine Haftung für mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen.

(3) Eine Haftung für Rankings, Sichtbarkeits-Positionen, Conversion-Raten oder andere konkrete wirtschaftliche Ergebnisse ist ausgeschlossen, da diese maßgeblich von externen Faktoren (Algorithmen Dritter, Wettbewerb, Nachfrage) bestimmt werden.

(4) Die maximale Haftungssumme pro Schadensfall ist auf das vom Auftraggeber im jeweils laufenden Monat gezahlte Honorar begrenzt, höchstens jedoch auf die Honorarsumme der letzten 12 Monate.

§ 9 Nutzungsrechte

(1) An den vom Auftragnehmer erstellten Werken (Texte, Grafiken, Konzepte, Strategien) erhält der Auftraggeber nach vollständiger Zahlung des Honorars ein einfaches, zeitlich unbegrenztes, geografisch unbeschränktes Nutzungsrecht für die vereinbarten Verwendungszwecke.

(2) Bearbeitungen, Übertragungen oder Weiterveräußerungen an Dritte bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

(3) Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die für den Auftraggeber erbrachten Leistungen (anonymisiert oder mit Zustimmung namentlich) als Referenz öffentlich darzustellen.

§ 10 Vertraulichkeit

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragserfüllung erlangten Informationen, die als vertraulich gekennzeichnet sind oder erkennbar Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse darstellen, vertraulich zu behandeln.

(2) Diese Pflicht besteht über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus.

§ 11 Datenschutz

(1) Die Parteien beachten die einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

(2) Soweit der Auftragnehmer im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen separaten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO.

§ 12 Laufzeit und Kündigung

(1) Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem jeweiligen Einzelvertrag.

(2) Sofern nicht abweichend vereinbart, kann der Vertrag mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende ordentlich gekündigt werden.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Kündigungen bedürfen der Schriftform oder Textform (E-Mail).

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers ([PLATZHALTER: Ort]).

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle unwirksamer Klauseln tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

Stand: Juni 2026